Fragen
Soll ich mich von ungesunder Lehre verabschieden? | Soll ich mich von ungesunder Lehre verabschieden? |
|
|
|
|
.. Gott lässt Wahrheit und Lüge nicht nebeneinander stehen. Er scheidet Licht von der Finsternis. Nur jene, die im Licht wandeln, wie er im Licht ist, "haben Gemeinschaft miteinander und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes reinigt uns von aller Sünde" (vgl. 1 Joh 1, 7). Eine Gemeinschaft, die mit der Lüge lebt, wird vor dem Herrn keinen Bestand haben. Wir können geistlich nur überleben, wenn wir uns davon absondern. "Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? … Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: "Ich will in ihnen wohnen, und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein." Darum geht hinaus von ihnen und sondern euch ab, spricht der Herr … Und ich will euch aufnehmen, und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollst mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige" (2 Kor 6, 14-18).
Wir leben in einer Zeit, in der die Wortes des Paulus wieder mehr gehört werden sollten: "Denn wenn einer, welcher zu euch kommt, einen anderen Jesus verkündigt, den wir nicht verkündigt haben, oder wenn ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so habt ihr das gut ertragen" (2 Kor 11,4).
Es wird eine Offenheit für die Ökumene praktiziert in dem Sinn von "Lehre trennt - Charisma eint!" So betete Johannes XXIII. im Widerspruch zur Bibel um ein neues Pfingsten. Die Liebe zur Wahrheit wurde außer Acht gelassen und so sendete Gott eine wirksame Kraft der Verführung, dass sie der Lüge glaubten (vgl. 2 Thess 2, 7-12). Lüge wird toleriert. Die Lehre der Apostel aber ist: 1. Gott allein gibt den Geist der Sohnschaft. "Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, damit er die, welche unter dem Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Sohnschaft empfingen. Weil ihr nun Söhne seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in eure Herzen gesandt, der ruft: Abba, Vater! So bist du also nicht mehr Knecht, sondern Sohn; wenn aber Sohn, dann auch Erbe Gottes durch Christus" (Gal 4, 4-7). 2. Wir empfangen den Geist bei unserer Wiedergeburt durch Glauben. "In ihm seid ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eurer Errettung gehört habt – in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung, der das Unterpfand unseres Erbes ist bis zur Erlösung des Eigentums, zum Lob seiner Herrlichkeit" (Eph 1, 13-14). Ein anderer Weg eines Geistempfanges wie die katholische Firmung oder eine Geisttaufe durch Handauflegung ist eine fehlgeleitete Frömmigkeit, die an Gottes Ordnung keinen Anteil hat. Es ist ein anderer Geist. 3. Dieser Geist ist uns reichlich gegeben und bedarf keiner Ergänzung. "Als aber die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Retters, erschien, da hat er uns - nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit - errettet durch das Bad der Wiedergeburt und durch die Erneuerung des Heiligen Geistes, den er reichlich über uns ausgegossen hat durch Jesus Christus, unseren Retter, damit wir, durch seine Gnade gerechtfertigt, der Hoffnung gemäß Erben des ewigen Lebens würden" (Tit 3,4-7). Seine göttliche Kraft hat uns alles geschenkt, was zum Leben und zum Wandel in Gottesfurcht dient (vgl. 2 Petr 1,3-4). 4. In diesem Geist sind wir Glieder seines Leibes geworden. "Denn wir sind ja alle durch einen Geist in einen Leib hinein getauft worden … und wir sind alle zu einem Geist getränkt worden" (1 Kor 12,13). 5. Die Zeiten der Zeichen und Wunder dienten zur Bestätigung in der apostolischen Zeit. Die große Errettung wurde zuerst durch den Herrn verkündigt und ist dann von denen bestätigt worden, die ihn gehört haben, "wobei Gott sein Zeugnis dazu gab mit Zeichen und Wundern und mancherlei Kraftwirkungen und Austeilungen des Heiligen Geistes nach seinem Willen" (vgl. Hebr 1, 2-4). 6. Der Grund ist mit den Apostel und Propheten bereits gelegt während Jesus Christus selbst der Eckstein ist (vgl. Eph 2, 20). Wir sind auch heute auf keine anderen Apostel und Propheten auferbaut. Es gibt daher heue keine anderen Apostel und Propheten auf die wir noch warten müssten. 7. Offenbarungsgaben haben ihren Dienst mit dem Abschluss der Heiligen Schrift erfüllt. "Aber seien es Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden" (1 Kor 13, 8). Die Sprachengabe gehört auch zu den Zeichen, die für die Ungläubigen zum Gericht wurden (vgl. 1 Kor 14,22; Mk 16,17). Heute sind Sprachen eher angelernte Frömmigkeitshaltungen geworden, die das Zeugnis Gottes nicht hinter sich haben. Sie dienen zur ichbezogenen Selbstauferbauung mit einem Geist des Schwärmertums, das vom Glaubensgehorsam gegenüber dem niedergeschriebenen prophetischen Wort Gottes wegführt. 8. Wir sollen einander dienen mit der Gnadengabe, die wir empfangen haben. "Dient einander, jeder mit der Gnadengabe, die er empfangen hat, als gute Haushalter der mannigfachen Gnade Gottes: Wenn jemand redet, so rede er es als Aussprüche Gottes; wenn jemand dient, so tue er es aus der Kraft, die Gott darreicht, damit in allem Gott verherrlicht wird durch Jesus Christus" (Röm 4, 10-11).
|
| < zurück | weiter > |
|---|



