KOMMT UND SEHT - mit diesen Worten nahm Jesus zwei Jünger in sein Zuhause als Gast auf. Diese waren so beeindruckt, dass sie ihren Freunden erzählten: "Wir haben den Gesalbten Gottes gesehen."

Auch heute begegnet uns Jesus Christus in der Kraft Seines Wortes und Seines Geistes. So entsteht in uns ein neues Bewusstsein im Licht Gottes, indem er uns die Augen öffnet, damit wir uns bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Herrschaft Satans zu Gott. Wir erfahren eine tiefe Vergebung der Sünden und wissen um ein Teilhaben in Jesu Reich.

Nach dieser Entdeckung suchte ich nicht mehr religiöse Traditionen, sondern die Gemeinschaft mit IHM, um IHN und seinen Heilsratschluss immer besser kennen zulernen.

Diese Gemeinschaft eröffnete mir auch die Begegnung mit Menschen, die ebenfalls den Herrn kennen und lieben. Dies ist auch der Beweggrund, warum ich nun auf diese Weise wieder weitergebe, was ich von IHM empfangen habe, um daran gemeinsam teilzuhaben. Dies baut die Gemeinde Jesu vor Ort.

Möge Jesu Herrlichkeit und sein Heil uns immer mehr offenbar werden, damit unsere Freude vollkommen werde in der Gemeinschaft mit dem Vater und seinem Sohn Jesus Christus.

Johannes Ramel - A-3375 Krummnussbaum - Neudastrasse 10
www.johannes-ramel.at  

Aktualisiert: 30.11.2016

 


  In dem Sohn und in dem Vater bleiben

„Was ihr nun von Anfang an gehört habt, das bleibe in euch! Wenn in euch bleibt, was ihr von An-fang gehört habt, so werdet auch ihr in dem Sohn und in dem Vater bleiben.“ 1 Joh 2, 24  Es genügt nicht, dass wir an den Sohn glauben, an seine Menschwerdung, sondern dass wir im Sohn bleiben. Wir bleiben in ihm, indem wir in seinem Wort bleiben. „Wer meine Gebote festhält und sie befolgt, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.“ (Joh 14,21) Wenn wir in Seinem Wort bleiben, werden wir dann feststellen, dass wir in ihm sind. „Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn leiben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.“ (Joh 14, 23).

Der Sohn beginnt dann in uns die Neuschöpfung, Er zerstört in uns dann die Werke des Teufels. „Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre.“ (1 Joh 3, 8). Das Um und Auf ist, dass wir dem Sohn Gottes vertrauend glauben.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     „Und das ist mein Gebot, dass wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesus Christus und einander lieben, nach dem Gebot, das er uns gegeben hat. Und wer seine Gebote hält, der bleibt in IHM und ER in ihm; und daran erkennen wir, dass Er in uns bleibt: an dem Geist, den Er uns gegeben hat. (1 Joh 3, 23-24).
Dazu ist Jesus Christus, der Sohn Gottes Mensch geworden, damit wir durch ihn leben. „Darin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben sollen.“ (1 Joh 4, 9) Weil Gott uns zuerst geliebt hat in seinem Sohn, der sein Leben als Sühnopfer hingab für unsere Sünden, erkennen wir, dass in ihm uns auch sein Geist reichlich gegeben wurde (vgl. Tit 3,6). In dieser Erfahrung können wir auch bezeugend den Sohn bekennen. „Wer nun bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott.“ (1 Joh 4, 15). Dieser Glaube an den Sohn Gottes überwindet die Welt. „ Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, welcher glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?“ ( 1 Joh 5,5). Gott, der Vater gibt Zeugnis vom Sohn in uns, indem wir nun wissen, dass wir im Sohn ewiges Leben haben. „Und darin besteht das Zeugnis, dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und das Leben ist in seinem Sohn“ (1 Joh 5,11).
Dies führt zu einer Gotteserkenntnis in der Gewissheit des Glaubens. „Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erken-nen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“ (1 Joh 5, 20). Wir bleiben aber im Sohn, wenn wir in seiner Lehre blei-ben. „Wer in der Lehre des Christus bleibt, der hat den Vater und den Sohn.“ ( 2 Joh 9b)

             Bibelleseplan Dezember 2016