KOMMT UND SEHT - mit diesen Worten nahm Jesus zwei Jünger in sein Zuhause als Gast auf. Diese waren so beeindruckt, dass sie ihren Freunden erzählten: "Wir haben den Gesalbten Gottes gesehen."

Auch heute begegnet uns Jesus Christus in der Kraft Seines Wortes und Seines Geistes. So entsteht in uns ein neues Bewusstsein im Licht Gottes, indem er uns die Augen öffnet, damit wir uns bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Herrschaft Satans zu Gott. Wir erfahren eine tiefe Vergebung der Sünden und wissen um ein Teilhaben in Jesu Reich.

Nach dieser Entdeckung suchte ich nicht mehr religiöse Traditionen, sondern die Gemeinschaft mit IHM, um IHN und seinen Heilsratschluss immer besser kennen zu lernen.

Diese Gemeinschaft eröffnete mir auch die Begegnung mit Menschen, die ebenfalls den Herrn kennen und lieben. Dies ist auch der Beweggrund, warum ich nun auf diese Weise wieder weitergebe, was ich von IHM empfangen habe, um daran gemeinsam teilzuhaben. Dies baut die Gemeinde Jesu vor Ort.

Möge Jesu Herrlichkeit und sein Heil uns immer mehr offenbar werden, damit unsere Freude vollkommen werde in der Gemeinschaft mit dem Vater und seinem Sohn Jesus Christus.

Johannes Ramel - A-3375 Krummnussbaum - Neudastrasse 10
www.johannes-ramel.at  

Aktualisiert: 01.08.2017


 

Sie tranken aus dem geistlichen Felsen


Paulus erinnert, alle unsere Väter waren unter der Wolke der Gegenwart Gottes, alle sind durch das Meer der geistlichen Taufe hindurchgegangen, sie hatte alle dieselbe geistliche Speise, das Brot vom Himmel, gegessen und alle denselben geistlichen Trank, die Ströme lebendigen Lebens, getrunken, „denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus.“ (vgl. Hebr 10, 1-4)
Gott gab Mose den Auftrag: „…rede zu dem Felsen vor ihren Augen, so wird er sein Wasser geben.“ (4 Mo 20,6) Dieser Felsen war Christus, der ihnen folgte. Jesus spricht: „Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, der wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle von Wasser werden, das bis ins ewige Leben quillt.“ (Joh 4, 14).

Wer so zu Christus kommt, dem wird die Heiligkeit Gottes groß und betet an. Dem Josua begegnet der Engel des Herrn mit einem blanken Schwert in seiner Hand und spricht: „…ich bin der Fürst über das Heer des Himmels; jetzt bin ich gekommen! Da fiel Josua auf sein Angesicht zur Erde und betete an und sprach zu ihm: Was redet mein Herr zu seinem Knecht? Und der Fürst über das Heer des Himmels sprach zu Josua: Ziehe deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, auf dem zu stehst, ist heilig! Und Josua tat es.“ (Jos 5, 14-15).
Wir ziehen geistlich unsere Schuhe aus, wenn wir uns so entblößen, dass Er uns ohne Abwehr auf dem Boden seiner Heiligkeit bringt, und wir so ganz auf Seinen Wegen wandeln. Seine Gegenwart aber ist nie gegenständlich, daher auch nie fassbar, so dass wir eigentlich nicht sagen sollten, wir haben Gott, sondern Gott hat uns ergriffen, in seinen Dienst gestellt.

Wir können nie über Gott verfügen auch nicht über eine Gnaden- oder Geistesgabe. Die Gabe hat uns in den Dienst gestellt. Nicht ein Petrus und Johannes hat letztlich den Gelähmten an der schönen Pforte geheilt. „Weshalb blickt ihr auf uns, als hätten wir durch eigene Kraft oder Frömmigkeit bewirkt, dass dieser umhergeht?“ (Apg 3, 12). „Und auf den Glauben an seinen Namen hin hat sein Name diesen hier stark gemacht, den ihr seht und kennt; ja, der durch IHN (Jesus Christus) gewirkte Glaube hat ihm diese volle Gesundheit gegeben vor euch allen.“ (Apg 3, 16). Dieser Glaube überwindet.

Bibelleseplan August 2017