KOMMT UND SEHT - mit diesen Worten nahm Jesus zwei Jünger in sein Zuhause als Gast auf. Diese waren so beeindruckt, dass sie ihren Freunden erzählten: "Wir haben den Gesalbten Gottes gesehen."

Auch heute begegnet uns Jesus Christus in der Kraft Seines Wortes und Seines Geistes. So entsteht in uns ein neues Bewusstsein im Licht Gottes, indem er uns die Augen öffnet, damit wir uns bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Herrschaft Satans zu Gott. Wir erfahren eine tiefe Vergebung der Sünden und wissen um ein Teilhaben in Jesu Reich.

Nach dieser Entdeckung suchte ich nicht mehr religiöse Traditionen, sondern die Gemeinschaft mit IHM, um IHN und seinen Heilsratschluss immer besser kennen zu lernen.

Diese Gemeinschaft eröffnete mir auch die Begegnung mit Menschen, die ebenfalls den Herrn kennen und lieben. Dies ist auch der Beweggrund, warum ich nun auf diese Weise wieder weitergebe, was ich von IHM empfangen habe, um daran gemeinsam teilzuhaben. Dies baut die Gemeinde Jesu vor Ort.

Möge Jesu Herrlichkeit und sein Heil uns immer mehr offenbar werden, damit unsere Freude vollkommen werde in der Gemeinschaft mit dem Vater und seinem Sohn Jesus Christus.

Johannes Ramel - A-3375 Krummnussbaum - Neudastrasse 10
www.johannes-ramel.at  

Aktualisiert: 17.06.2017

 


Dein Angesicht, o Herr, will ich suchen.

 So betet Mose nach dem Abfall seins Volkes von den Ordnungen Gottes: „Wenn du nicht selbst mitgehst, so führe uns nicht von hier hinaus!“ (2 Mo 33, 15)

Nach dem Abfall vom lebendigen Gott durch den Versuch, sich Gott gegenständlich vorzustellen durch ein Heiligtum, ein goldenes Kalb, konnte Mose Gott nicht mehr in der Gemeinschaft seiner Brüder finden, sondern er musste hinausgehen, das Zelt der Begegnung außerhalb des Landers aufschlagen.

„Und so geschah es, dass jeder, der den Herrn suchte, zum Zelt der Zusammenkunft hinausgehen musste, das außerhalb des Lagers war.“ (2 Mos 22, 7b) „Und es geschah, wenn Mose in das Zelt hineinging, so kam die Wolkensäule (Gegenwart Gottes) herab und stand am Eingang des Zeltes, und ER (der Herr) redete mit Mose.“ (2 Mo 33, 9).

Das Gebet Mose soll auch unser Gebet sein: „ Wenn ich nun Gnade gefunden habe vor deinen Augen, so lass mich doch deine Wege wissen und dich erkennen, damit ich Gnade finde vor deinen Augen: und bedenke doch, dass dieses Volk dein Volk ist!“ (2 Mo 33, 13)

Gottes Gegenwart zeigt uns seine Güte: „Ich will alle meine Güte vor deinem Angesicht vorüberziehen lassen und will den Namen des Herrn vor dir ausrufen. Und wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig und über wen ich mich erbarme, über den erbarme ich mich.“ (2 Mo 33, 19)

Auch wenn wir jetzt noch nicht Gott schauen können, wenn wir ihm aber nachfolgen, so sehen wir seine Gegenwart nachfolgend auf unserem Weg des Glaubens-gehorsams.

 Bibelleseplan Juni 2017