Gott kennenlernen
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Ich sammle Stellen der Heiligen Schrift, die von der Retterliebe Gottes sprechen, seiner Langmut, seiner erwählenden und befreienden Hilfe.
Zum Beispiel: B) Ich schaue auch in den Abgrund meiner Verlorenheit
In mir selber ist nichts, was mich zu Gott bringen könnte, nichts, was mich vom Vergehen bewahren könnte. Was ich habe, habe ich von Gott. Aber ich verausgabe mich ständig, und so wird mein Mangel immer größer wie beim verlorenen Sohn. Der Vater kann mich nicht beschenken, weil ich weg von ihm bin. Diese Absonderung (Sünde) scheidet mich von Gott, dem Quell des Lebens. Die Brücke zu ihm ist abgebrochen. Am Abgrund steht einer, der die Trennung von Gott gewollt hat, er fordert Macht über mich ein durch die Macht der Sünde, in die ich mich fortschreitend ausliefere bis zum Tod. Die Schrift sagt: C) Der Vater hat den Sohn ausgesandt, mich zu suchen, mich zum Vater heimzubringen Er allein weiß den Weg, er ist der Weg zum Vater. Er hat dem Sohn des Verderbens alle Macht über mich genommen. Indem er mit seinem Leben bezahlt hat, bringt er mich unter die Macht des Reiches Gottes.
Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben hat (Johannes 3, 14).
Er will, dass ich Ihn aufnehme, dann erfahre ich, dass Er mich aufgenommen hat. Ich nehme Jesus auf, indem ich Ihn konkret anrufe, Ihn mit meiner ganzen Willenentscheidung aufnehme als meinen Retter und Herrn. Was Gott ehrt, weil ich gelten lasse und tu, was er sagt. Ich glaube Gott mehr als mir selbst. Indem ich diese meine Erklärung wahr werden lasse, werde ich Jünger Jesu.
In Ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.
Diese glaubende Aufnahme Jesu sollst du
Diese Art des vertrauenden Betens setzt eine Gotteserfahrung voraus, die nicht durch eine religiöse Leistung gefunden werden kann, sondern allein im Licht der Konkretheit des Reiches Gottes und der liebenden, rettenden und neu schaffenden Macht Jesu. In diesem Licht gilt es, uns selber neu zu sehen und umzuorientieren von einem verlorenen in einen erretteten Zustand, der uns geschenkhaft erschlossen wird, nachdem wir Jesus angenommen haben. Den Herrn will ich preisen allezeit, beständig soll sein Lob in meinem Munde sein. In dem Herrn soll sich rühmen meine Seele; hören werden es die Sanftmütigen und sich freuen. Erhebt den Herrn mit mir, lasst uns miteinander erhöhen seinen Namen! Ich suchte den Herrn, und er antwortete mir; und aus allen meinen Ängsten rettet er mich. Sie blickten auf ihn und strahlten, und ihr Angesicht wird nicht beschämt. Dieser Elende rief, und der Herr hörte, und aus allen seinen Bedrängnissen rettet er ihn. Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten, und er befreit sie. Schmeckt und sehet, dass der Herr gütig ist! Glücklich der Mann, der sich bei ihm birgt! Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen! Denn keinen Mangel haben die, die ihn fürchten. Junglöwen darben und hungern, aber die den Herrn suchen, entbehren kein Gut. Kommt, ihr Söhne, hört mir zu: die Furcht des Herrn will ich euch lehren. Wer ist der Mann, der Lust zum Leben hat, der seine Tage liebt, um Gutes zu sehen? Bewahre deine Zunge vor Bösem und deine Lippen vor betrügerischer Rede, lass ab vom Bösen und tue Gutes, suche Frieden und jage ihm nach! Die Augen des Herrn sind gerichtet auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien. Denen, die Böses tun, steht das Angesicht des Herrn entgegen, um ihr Gedächtnis von der Erde zu tilgen. Sie schreien, und der Herr hört, aus allen ihren Bedrängnissen rettet er sie. Nahe ist der Herr denen, die zerbrochenen Herzens sind, und die zerschlagenen Geistes sind, rettet er. Vielfältig ist das Unglück der Gerechten, aber aus dem allen errettet ihn der Herr. Er bewahrt alle seine Gebeine, nicht eines von ihnen wird zerbrochen. Den Gottlosen wird die Bosheit töten; und die den Gerechten hassen, werden es büßen. Der Herr erlöst die Seele seiner Knechte; und alle, die sich bei ihm bergen, müssen nicht büße (Psalm 34).
Die Jünger Jesu sagten zu ihm: Herr, zu wem sollten wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist (Johannes 6, 68). Von der Heiligen Schrift bekommen wir direkte Anregung von Gottes Geist, der in diesen Worten spricht. Weil Vater, Sohn und Heiliger Geist in Gemeinschaft sind, will er auch, dass wir sein Wort in Gemeinschaft erwägen. Am naheliegendsten ist es, mit seinem Ehepartner, mit seinen Familienangehörigen die Schrift zu lesen - auch wenn es nur einige Minuten sind, ein Impuls für den Tag. I. Sinn unseres Treffens
- ist, Gott unter der Leitung des Heiligen Geistes anzubeten. Dies tun wir sowohl durch Singen als auch durch unser gemeinsames Beten. II. Elemente unseres Zusammenseins
1. Lobpreis und Danksagung. Wir singen Lieder, die einen positiven Beitrag zum Ganzen leisten. Wir singen nicht um des Singens willen. Wir beten in der Unmittelbarkeit vor dem Vater, was uns gerade bewegt.
1. Kommen wir bereitet. Wenn wir beten für das Treffen und für die, die kommen, kommen wir in einer Haltung der Offenheit und in voller Erwartung auf das, was der Heilige Geist wirken wird.
Johannes Ramel |
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