Fragen
Was ist zum Jahr der Taufe zu sagen? | Was ist zum Jahr der Taufe zu sagen? |
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Endlich wird im Jahr der Taufe 2011 bei der EKD ein wichtiges Glaubensthema ins Licht gestellt. Leider ist die Evangelische Kirche noch immer im Taufverständnis der katholischen Kirche (Taufwiedergeburt) stehen geblieben und dies wird zum Angelhaken für die Vereinahmung der Evangelischen Kirche durch die katholische Kirche. Wie ein ehemaliger katholischer Pfarrer den Weg zur biblischen Taufe fand wird uns hier berichtet.
Als in mir das Wort Gottes in der Heilige Schrift groß wurde und ich anfing, alles in meinem Leben nach dem Reden Gottes zu korrigieren, wurde eine große geistliche Baustelle bei mir eröffnet. Ich ging dabei in aller Stille und sehr behutsam vor.
Zuerst sammelte ich alle Aussprüche Gottes über meine offenen Fragen: Wie erlange ich ewiges Leben, Vergebung der Sünden, den Neuen Bund mit Gott, wie soll mein Beten sein, mein Dienst in der Gemeinde und so fort.
Schlussendlich wurde ich im Wort Gottes auch auf die Taufe angesprochen: „Diejenigen, die nun bereitwillig sein Wort annahmen, ließen sich taufen.“ (Apg 2, 41) „Als sie aber dem Philippus glaubten, der das Evangelium vom Reich Gottes und vom Namen Jesu Christi verkündigte, ließen sich Männer und Frauen taufen“ (Apg 8, 12). Genau dieses Reden des Herrn an Paulus traf auch mich. Was zögere ich, mich taufen zu lassen. Den Namen des Herrn habe ich ja schon angerufen bei meiner Bekehrung und auch dabei erfahren, dass ich von meinen Sünden gereinigt und gerechtfertigt wurde durch den Glauben. Aber ich verhandelte noch mit dem Herrn in einem Zwiegespräch: „Herr, ich kann nicht, da muss ich die mir anvertraute Gemeinde im Stich lassen, die werden im Glauben irrewerden.“ Aber ich wusste, der Herr hat einen Befehl ergehen hat lassen: „Machet zu Jüngern und taufet sie…“ Aber wer soll mich taufen? Ich wollte gehorsam sein, aber wie soll das geschehen?
Wenn der Wunsch in meinem Herzen gefestigt ist, sorgt der Herr dafür und ebnet Wege. Es kam ein Evangelist mit seinem Wohnwagen bei uns vorbei und ausgerechnet auf unserem Kirchenplatz wollte er parken und übernachten. Er erzählte mir, dass er Bibeln in den Osten bringe. Ich freute mich, einen Glaubensbruder zu Gast zu haben und eröffnete ihm auch meinen Wunsch, mich taufen zu lassen als Ausdruck des Gehorsams gegenüber Jesus Christus in dieser Frage. Er sagte mir, das ist kein Problem, ich kann dich taufen. Er las mir über die Bekehrung des Kämmerers aus Äthiopien und seiner Taufe vor (Apg 8, 26- 40) und so wurde ich getauft zum Zeugnis des Gestorbenseins in Christus und auch des neuen Lebens in ihm. Der Evangelist ließ mich selig zurück in dem Wissen, der Wille des Herrn ist in diesem Punkte heute geschehen. In meiner Internetseite www.johannes-ramel.at steht unter "Schriften zu verschiedenen Themen" / "Zu verschiedenen Themen" auch eine Einführung zur Glaubenstaufe mit dem Titel "Taufe aus biblischer Sicht". Ein Büchlein "Taufe – Türöffner in den Himmel?" von Horst Niehues, ist über den CMD Verlag unter http://www.mediendienst.org/ zu beziehen.
Johannes Ramel |
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